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Rakuofen

einen gasbefeuerten Rakuofen selber bauen

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Benötigt wird:

  • 200 Liter Fass,

  • Keramikfasermatte, Hochtemperatur Isolierung 1200°C, 60 cm breit, 5 cm dick 3,65mtr lang,

  • getöpferte Keramikknöpfe,

  • Hitzebeständiger Kanthaldraht FeCrAl bis 1300°C, Ø 1,50mm - 2,00mm,

  • Griffe 4 - 6 Stück, pro Element 2 Stück, dazu Schrauben und Muttern,

  • 2 Schamott-Wandplatten, ca. 16 cm x 12,5 cm x 0,9 cm. Sie werden benötigt, um die Fasermatten vor der direkten Flamme des Brenners zu schützen. 


Werkzeug:

Bohrmaschine mit Metallbohrern,

Stichsäge mit Stichsägeblatt für Metall,

Spitzzange,

Meterstab,

Permanent Marker,

Cuttermesser,

Schraubenzieher,

Gabelschlüssel,

Schutzkleidung:

Schnittschutzhandschuhe,

Einmalhandschuhe,

Schutzbrille,

Atemschutzmaske.

Schnittschutzhandschuhe und Schutzbrille tragen, bis die Metallarbeiten abgeschlossen sind.

Schneidearbeiten

  • 1 rundes Loch für den Gasbrenner,

  • 1 rundes Loch als Kamin,

  • 1 x Durchschneiden des Fasses.

2 x Ø 10 cm Löcher ausschneiden

  • Ein Loch im unteren Bereich der Tonne wird für den Gasbrenner benötigt.

  • Ein zweites Loch im Deckel dient als Kaminöffnung

Ø 10 cm Öffnung aufzeichnen,

Loch bohren, so groß, dass das Stichsägeblatt hinein passt,

mit der Stichsäge ausschneiden.

Das Fass durchschneiden

In 60 cm Höhe rundum markieren,
Ein Loch für das Stichsägeblatt bohren,
mit der Stichsäge rundum abschneiden.

Die Verwendung des unteren 60 cm Abschnitts ergibt einen Brennraum von ca. Ø 40 cm mit einer Höhe von 40 cm.

Die zusätzliche Verwendung des oberen 25 cm Abschnitts erhöht den Brennraum auf ca. 65 cm.

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Bohrarbeiten

  • Löcher für die Griffanbringung,

  • 1 Loch für den Temperaturfühler,

  • Kleine Löcher zur Befestigung der Keramikfasermatte.

  • 2 Löcher für die Befestigung der Schamott-Wandplatten.

Griffe anbringen

Ca. 10 cm unter dem Rand die Bohrlöcher der Griffe anzeichnen und vorbohren.

Griffe anbringen. Mit Schraubenzieher und Gabelschlüssel die Muttern der Schrauben festziehen.

Ein Loch für den Temperaturfühler

Das Loch sollte seitlich an der Tonne auf ca. 50 cm Höhe angebracht werden.

Löcher zur Befestigung der Keramikfasermatte

Jedes Element wird mit Keramikfasermatte isoliert. 
Ca. 5 cm - 10 cm unterhalb der Ränder kleine Bohrungen für das Durchführen des Kanthaldrats anbringen. 4 bis 6 Löcher pro Rand sollten genügen.

Löcher zum Anbringen von zwei Schamott-Wandplatten

Die Schamottplatten werden genau gegenüber des Brennloches angebracht, als Schutzschild für die direkte Flamme. In der Höhe muss die Dicke der Keramikfasermatte berücksichtigt werden.

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Keramikfasermatten Isolierung

  • Fasskörper

  • Fassboden

  • Fassdeckel

  • Oberen Ringabschnitt

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Schutzbrille, Atemschutzmaske und Einmalhandschuhe tragen, bis die Arbeiten mit der Keramikfasermatte abgeschlossen sind.

Fasskörper Isolieren

Die Keramikfaser schrumpft bei Hitze, deshalb etwas großzügiger abmessen.
Wenn man den Außenumfang als Maß nimmt, hat man für innen genügend Material zur Verfügung. Nun die Maße aufzeichnen und mit dem Cuttermesser zuschneiden. Die Keramikfaser einpassen und zurecht drücken.

Boden und Deckel isolieren

Den Deckel als Vorlage verwenden. Zweimal aufzeichnen und ausschneiden.  Nun den Boden in das Fass einpassen und festdrücken.

Oberen Ringabschnitt isolieren

Die Reste der Keramikfasermatte können zur Isolierung des oberen Ringabschnitts verwendet werden.

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Keramikfasermatte befestigen

Zur Befestigung der Keramikfasermatte werden die vorgefertigten Keramikknöpfe und der Kanthaldraht benötigt.


Den Kanthaldraht in 8 cm lange Stücke schneiden und an einem Ende umbiegen.

Der Draht wird durch die Befestigungslöcher geschoben, mit dem gebogenen Ende an der Außenseite des Fasses. 

An der Innenseite den Draht durch ein Knopfloch führen und mit der Spitzzange in das zweite Knopfloch hinein biegen. Durch die Hitze des ersten Brandes wird der Kanthaldraht starr und fest.

Schamott-Wandplatten befestigen

Die Wandplatten werden benötigt, um die Fasermatten vor der direkten Flamme des Brenners zu schützen und werden genau gegenüber des Brennloches angebracht.


Zwei 11 cm lange Stücke vom Kanthaldraht abschneiden. An einem Ende umbiegen. Mit der gebogenen Seite außen, durch die Bohrlöcher stecken und damit die Wandplatten befestigen.

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Brenn- und Kaminloch ausschneiden

Mit dem Cuttermesser die Keramikfasermatte heraus schneiden.

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Brennzubehör

3 Grundplatten aus Schamott. Diese werden auf den Boden des Raku-Ofens gelegt. Darauf stellt man


Ofenstützen aus Feuerleichtstein, um verschiedene Etagen in unterschiedlichen Höhen einzurichten. Und darauf legt man 


Ofenbodenplatten für max. 1300°C. Bei Verwendung von Löcherplatten spart man bis zu 1/3 Gas, hat eine gleichmäßigere Wärmeverteilung und erreicht schneller die gewünschte Temperatur.

Ein Rakuofen wird mit Propan- oder Butan-Flüssiggas betrieben.

Es wird ein Gas-Brenner mit 3 m Schlauch und ggf. einen Druckregler mit Manometer benötigt. Eine Brennerleistung von 15 KW ist ausreichend um einen 200 l Ofen auf 1000° C zu erhitzen.

Ein Temperaturmessgerät mit Messbereich bis 1200° C.

Eine Rakuzange, zum Herausnehmen der Werkstücke.

Hitzeschutzhandschuhe, aus dickem Kevlar kurzfr. bis 1000 ° C, aus Delceram / DCI Keramikgewebe kurzfr. bis 1260° C. Ausgewählte Schweisserhandschuhe kurzf. 500°C – 1000°C.

Bekleidung aus Naturmaterialien. Hitzeschutzkleidung aus dickem Kevlar mit Aluminiumbeschichtung reflektiert 90 % der Hitze.

Schutzbrille und Atemschutzmaske, mindestens FFP2.

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Einen gasbefeuerten Raku-Ofen bauen

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